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21,60 € |
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22.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0S8488 |
A0S848 |
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HHLA halten 07.04.2010
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Sebastian Hein, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) habe zuletzt die endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2009 vorgelegt. Diese seien in line mit den vorläufigen Zahlen gewesen. Enttäuscht habe die Analysten der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2010. Auf der Grundlage einer Mengenerholung im niedrigen einstelligen Prozentbereich rechne die HHLA mit einem Konzernumsatz leicht unter dem Vorjahr und einer EBIT-Marge im zweistelligen Bereich.
Belastend würden dabei folgende Faktoren wirken: Durch die Intensivierung des Preiswettbewerbs sei mit sinkenden Durchschnittserlösen zu rechnen. Das sich verzögernde Verfahren zur Elbvertiefung führe zu einer sich verschlechternden Wettbewerbsposition und zu zusätzlichem Preisdruck. Die marktseitige Erholung sei unverändert anfällig für Rückschläge. Das Risiko eines erneuten Frachtratenverfalls sei aufgrund des hohen Zulaufs an Tonnage gegeben. In der Nord-Range würden insgesamt Überkapazitäten herrschen.
Gleichzeitig sei zu beachten, dass die HHLA aufgrund folgender Punkte weiterhin gut im Wettbewerb positioniert sei: Der Hamburger Hafen habe einen technologischen Vorsprung, der zu Effizienzvorteilen führe, die wiederum höhere Margen als bei den Konkurrenzhäfen erlauben würden. Die guten Bilanzrelationen der HHLA (EK-Quote von 40%) würden zu operativer Flexibilität führen und die Möglichkeit bieten, auch extern über Akquisitionen zu wachsen. Die Investitionen in die Infrastruktur würden die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die geographische Lage sei ein komparativer Vorteil im Wettbewerbsvergleich.
Aus Sicht der Analysten ergebe sich insgesamt ein ausgewogenes Bild. Die HHLA beabsichtige in 2010 vermehrt Feederverkehr zu attrahieren, um die Auslastung angesichts der noch nicht nachhaltigen Mengenerholung hoch zu halten. In Verbindung mit den o.g. Punkten entstehe Preisdruck für die HHLA. Dennoch würden die Analysten eine EBIT-Marge von knapp 15% für erreichbar halten (BHLe: 14,9%). Der Track-Record des Managements spreche dafür, dass auch in 2010 die Margenqualität eine hohe Priorität habe.
Nach dem verhaltenen Ausblick hätten die Analysten ihre Schätzungen deutlich nach unten angepasst (EPS 2010 von 1,15 EUR auf 0,63 EUR).
Die Analysten vom Bankhaus Lampe gelangen nunmehr zu einem Kursziel von 28 EUR und stufen die HHLA-Aktie, nachdem ihr altes Kursziel von 31 EUR zwischenzeitlich erreicht wurde, auf "halten" ab. (Analyse vom 07.04.2010) (07.04.2010/ac/a/d)
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